Mit dem Familienplaner lassen sich die Termine aller Familienmitglieder einfach und übersichtlich festhalten. Große personalisierbare Kästchen mit Ihren Fotos und/oder Texten. Der Startmonat ist frei wählbar. (19,95 €, mit 30% Rabatt Gutschein nur 13,97 € - Gutscheincode 3KALAFF)
Persönlicher Blickfang an der Wand im Format A3 oder A4. Fotokalender mit stilvollem Design für Ihre Lieblingsbilder. Startmonat frei wählbar. Erhältlich bei ifolor Fotoservice.
Schutzblatt, robuste Spiralbindung, elastisches Gummiband und kompaktes Taschenformat. Ein Jahr plus Vor- und Nachmonat, inklusive Jahresübersicht, Notizseiten, perforierter Ecken zum Abreißen als Lesezeichen, nationaler Feiertage und Mondphasen.
Leichtes Aufstellen durch ein elegantes Gestell, 1 Seite pro Woche mit bis zu 224 Fotos, Startmonat ist frei wählbar
Für den Münchener Fotoanbieter Ikona hatte ich einen Gutschein über 50 Euro erhalten, den ich für die Gestaltung eines großen Fotokalenders einsetzen wollte. Mit Ikona hatte ich hinsichtlich der Erstellung eines Fotobuches schon gute Erfahrungen gemacht, denn die Qualität konnte sich wirklich sehen lassen und auch der schnelle Online-Editor hatte mich überzeugt.Der Ikona Wandkalender Florida im Format A2
Ich hatte noch eine große Anzahl an Blumenfotos mit hoher Auflösung auf diversen Speicherkarten und fand es eigentlich zu schade, dass die Farbenpracht irgendwo im digitalen Dunkel verschwinden sollte. Da kam mir die Umsetzung auf einem Kalender im A2-Format gerade gelegen. Ein solcher Fotokalender sollte bei Ikona 49,95 Euro kosten – passte also.
Navigation und Angebot bei Ikona
Die Startseite präsentiert sich übersichtlich und in ansprechend angenehmen und zurückhaltenden Farben im Blau/Violett/Grau/Weiß-Spektrum. Bei Ikona stehen die Themen wie Reisen, Familie, verschiedene Anlässe und Kreativität im Fokus, wodurch die Einteilung in die verschiedenen Produktbereiche in den Hintergrund tritt. Fotobücher, Leinwände und Poster zählen zum Hauptangebot und sind in der oben rechts angeordneten, waagerechten Bilderleiste leicht zu finden. Auf der linken Hälfte der Startseite wird auf jeweils aktuelle Aktionen hingewiesen.
Da sich Ikona auf Fotobücher spezialisiert hat, sind weitere Produkte wie „Alle Kalender“ und „Alle Schultüten“ im Footer zu finden. Über die Themenbereiche ergibt sich ebenfalls die Möglichkeit, passende Kalender zu filtern.
Ich öffnete die Kategorie „Alle Kalender“, worauf sämtliche 38 Modelle geladen wurden. Vom Jahresplaner in der Größe 60,0x40,0 cm für 5,95 Euro bis zum Wandkalender in DIN A2 (hoch oder quer) für 49,95 Euro hat man die Wahl zwischen Jahresplanern, Tischkalendern, Küchenkalendern und Wandkalendern in unterschiedlichen Formaten und mit Hintergründen in vorgegebenen Layouts. Zu meiner Überraschung wurden zu diesem Zeitpunkt (Mitte September) noch fast alle Kalender mit dem Kalendarium für 2011 angeboten, sodass ich gar keine andere Wahl hatte, als mich für den einzigen Kalender für 2012 zu entscheiden: den Wandkalender Florida A2 für 49,95 Euro. Das Layout mit hellblauen/türkisfarbenen und roten/orangefarbenen Aquarellverläufen passte zwar zu den geplanten Blumenmotiven, trotzdem wäre mir ein unifarbener Hintergrund sympathischer gewesen.

Update: Wenige Wochen nach meiner Bestellung wurde das Angebot für Kalender für 2012 und 2012/2013 übrigens erweitert. Da man bei den meisten Anbietern schon während der Gestaltung das Kalendarium individuell einstellen kann, erscheint mir die Auswahl trotzdem etwas eingeschränkt. Bei Ikona empfiehlt sich eine Kalenderbestellung für das Folgejahr daher möglichst nach Oktober.
Gestaltung mit dem Ikona Online Editor
Ich klickte auf dem Feld des abgebildeten Kalenders auf den „Weiter“-Button, nach dem Öffnen der Vorschau auf den „Jetzt gestalten“-Button und der Online-Editor wurde geladen.

Eines muss man dem Editor lassen: Übersichtlicher und bedienerfreundlicher geht es wirklich nicht. Die Ribbon Menüs orientieren sich an Microsoft Office, wobei sich die Funktionen auf die für die Bild- und Textbearbeitung notwendigen Tools beschränken und nicht durch überflüssigen Schnick-Schnack irritieren. Dementsprechend groß und farbig sind die Icons gestaltet, dessen Symbolsprache für alle Nutzer leicht verständlich ist.
Der überdimensionierte blaue Bestellbutton ist nicht zu übersehen und hält sich dank seiner dezenten Farbe bei der Bearbeitung optisch dennoch zurück, sodass man nicht ständig abgelenkt wird. Ganz wichtig: Das Projekt lässt sich jederzeit auf der eigenen Festplatte speichern, sodass man selbst im Online-Modus zwischendurch eine kreative Schaffenspause einlegen kann. Der schnelle WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get) lässt keine Frage darüber offen, ob das Endresultat auch wirklich dem entspricht, was auf dem Bildschirm bearbeitet wird, denn sämtliche Bildabstände, Hintergrundfarben und –muster, eingefügte Fotos, Textfelder und Formen sind mit dem gelieferten Produkt identisch. Wer sich bestimmte Details noch einmal aus der Nähe betrachten will, nutzt die Lupe, mit der sich die gesamte Ansicht auf 300% vergrößern und auf 15% verkleinern lässt.
Als ich meine gesammelten 50 Blumenfotos auf die Platzhalter ziehen wollte, schienen viele der Bilddateien für die entsprechend großen Formate offensichtlich zu klein zu sein. Das wunderte mich, denn sämtlich meiner Fotos wiesen auch nach extremen Zuschnitten mindestens 800 dpi sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen auf. Bei Ikona sind mindestens 300 dpi gefordert. Um die Auflösung zu optimieren, verkleinerte ich die Rahmen der Platzhalter. Doch selbst beim Kleinziehen streikte der Editor. So gelang es mir zum Beispiel nicht, das große Deckblatt, für das nur ein Platzhalter vorgesehen war, mit einem Foto auszufüllen, obwohl ich dafür die Bilder mit der höchsten Auflösung verwendete. Eigenartigerweise hatte dies noch bei der Erstellung des Fotobuches geklappt, dessen Doppelseiten im DIN A3 Format meine Fotos problemlos und ohne Hinweis auf eine zu geringe Auflösung dargestellt hatten.
Zu allem Überfluss waren Anzahl und Position der Platzhalter auch noch unveränderbar, dass ich noch nicht einmal neue Bilder hinzufügen konnte. So entstand ein Layout, mit dem ich nur mäßig zufrieden war, denn die Blumen und Blütendetails kamen durch ihre notwendige Verkleinerung nicht richtig zur Geltung. Das Januar-Blatt war das einzige, was sich noch halbwegs sehen lassen konnte, obwohl ich mit dem Layout auch nicht besonders zufrieden war. Bevor ich den Kalender bestellte, versuchte ich ein Experiment. Ich nahm die geringe Auflösung zugunsten einer besseren Anordnung der Bilder in Kauf, doch beim Upload streikte der Editor schon wieder. Das hieß: Ich musste alle Platzhalter wieder verkleinern.
Bestellvorgang bei Ikona
Nach dem Upload war ich immer noch so enttäuscht, dass ich beim Bestellvorgang nicht auf wichtige Zahlungsdetails achtete und mir ein ärgerlicher Fehler unterlief, an dem ich auch noch hundertprozentig selbst Schuld war. Nachdem ich Namen, Adresse und Mailadresse eingegeben und in den nächsten Schritten die Daten noch einmal verglichen hatte, übersah ich das Feld, worin ich den Gutscheincode hätte eintragen müssen und auch die Tatsache, dass die Zahlungsoption „Rechnung“ (weitere mögliche Zahlungsweisen: PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, Vorkasse) bereits voreingestellt war. Und schon hatte ich die Rechnung von über 50 Euro (49,95 Euro plus 4,94 Euro Versandkosten) am Hals, da ich ohne nochmaligen Vergleich schon auf den Bestellbutton gedrückt hatte! Gemäß Murphys Gesetz schien hier wirklich alles schiefzugehen, was schiefgehen konnte.
Service und Lieferzeit bei Ikona
Ich öffnete die Bestätigungsmail sowie die angehängte Rechnung, wonach ich innerhalb der nächsten 14 Tage 54,90 Euro bezahlen sollte. Wenn der Kalender wenigstens gut gelungen gewesen wäre! Ich ärgerte mich über meine eigene Doofheit und über die Tatsache, dass ich den Gutschein so fahrlässig in den Sand gesetzt hatte.
Doch aufgeben wollte ich nicht und rief deshalb die Servicehotline an. Ich erklärte, dass ich einen Gutschein einsetzen wollte aber die Bestellung ohne die Eingabe des Codes voreilig abgeschlossen hatte. Die Mitarbeiterin rief anhand meiner Rechnungsnummer meine Daten auf und sagte mir, das sei kein Problem. Sie versprach, die Angelegenheit zu klären und mich wieder anzurufen. Keine halbe Stunde später meldete sie sich wieder, fragte mich nach meinem Gutscheincode, gab die Ziffern selbst ein und meinte anschließend, ich müsse jetzt nur noch die Differenz von 4,90 Euro begleichen. Weiterhin würde ich später eine Bestätigungsmail erhalten.
Ich bedankte mich vielmals und war sehr erleichtert, dass sich meine Rechnung nun doch erheblich reduziert hatte. Über den netten und zuvorkommenden Service konnte ich mehr als zufrieden sein. Guten Kundenervice erlebt man angesichts vollautomatisierter Bestellprozesse nur noch selten und trotz technischen Fortschritts kann man in solchen Augenblicken froh sein, dass man es hin und wieder noch mit richtigen Menschen zu tun hat.
Ich hatte den Kalender montags bestellt und freitags erhalten. Ikona berechnet für die Produktion etwa vier Tage zuzüglich der normalen Lieferzeiten von DHL. Somit war der Wandkalender sogar noch einen Tag früher als erwartet eingetroffen. Die bei vielen anderen Online-Shops übliche Mitteilung über den erfolgten Versand inklusive Link zu DHL hatte ich allerdings vermisst.
Stabile Verpackung mit Ecken- und Kantenschutz
Die Verpackung bestand aus braunem einwelligem Wellkarton und war durch einen breiten Klebestreifen fest versiegelt. Das stabile Material wirkte zugleich als Polster, wobei die zusätzlichen Innenlaschen einen weiteren Ecken- und Kantenschutz boten. Der Kalender war also transportsicher und knickfest verpackt. Der Aufreißfaden erleichterte das Öffnen der ansonsten fast hermetisch verschlossenen Verpackung. Der Wandkalender selbst war in eine Folie eingeschweißt und somit auch gegen Kratzer geschützt.
Qualität und Preis-Leistungsverhältnis bei Ikona
Das Deckblatt des großen A2-Kalenders wurde durch eine dicke transparente Folie geschützt. Für die Rückwand hatte Ikona einen äußerst stabilen, 2 mm starken Karton verwendet. Insgesamt hatte der Kalender ein recht hohes Gewicht von etwas über einem Kilo, was allein schon für die Qualität des verwendeten Materials sprach. Die Kalenderblätter und der Rückenkarton wurden durch eine Doppelspirale aus Metall zusammengehalten. Die Aufhängevorrichtung in der Mitte bestand ebenfalls aus Metall und bot durch die Krümmung genug Platz für einen entsprechenden Wandhaken.
Auch die einzelnen Kalenderblätter waren aus stabilem und reißfestem Papier gefertigt. Auf der bedruckten Seite zeigte die Oberfläche eine leicht geriffelte Struktur, welche die Aquarelloptik des Hintergrundes besonders gut betonte. Zudem wies das Papier durch die Struktur eine angenehm wertige Griffigkeit auf. Hinsichtlich der Materialien machte der Kalender einen sehr hochwertigen Eindruck und auch die wechselnden Hintergründe in Blau/Türkis und Rot/Orange fand ich persönlich sehr ansprechend. Außerdem waren die Aquarelle für die Blumenmotive wie geschaffen.
Auch die Farbbrillanz konnte sich bei Ikona mal wieder sehen lassen: Naturgetreue Wiedergabe, gestochen scharfe Bilder – mehr kann man eigentlich nicht erwarten. Wenn da nicht die zum Teil verunglückte Bildanordnung gewesen wäre, die durch die unveränderbaren Positionen der zahlenmäßig festgelegten Platzhalter entstanden war. Diese musste ich aufgrund der angeblich zu niedrigen Auflösung so klein ziehen, dass mehr oder weniger unharmonische Bildkompositionen entstanden waren, die einem großen A2-Format leider nicht gerecht wurden.
Hätte ich noch zusätzliche Bilder einfügen können, wäre der Kalender optimal geworden. So war von der Komposition her tatsächlich nur der Januar halbwegs gut gelungen, weshalb ich auch nur von diesem Kalenderblatt ein Foto gemacht habe.
Digitale Vorlage Online-Editor:

Original Kalenderblatt:

Trotzdem werde ich den Kalender aufhängen, denn die schönen und stimmigen Hintergründe machen das Manko halbwegs wieder wett. Außerdem wirken die teilweise viel zu kleinen Bilder so eigentümlich, dass man die Kompositionen schon wieder als originell bezeichnen kann. Wer einen großen Kalender verschenken möchte, sollte trotzdem auf die Einhaltung der vorgegebenen Größen achten, denn die fertigen Layouts sind bei Ikona sehr durchdacht und harmonisch.
Insgesamt ist der Preis von 49,95 für einen großen A2-Wandkalender dieser guten Qualität und Verarbeitung angemessen. Bloß sollte man bei diesem Format auf Fotodateien mit der größtmöglichen Auflösung achten und ausschließlich Bilder verwenden, die vorher nicht ausgeschnitten wurden.
Fazit zum Ikona Fotokalender
- Navigation: Schnell und übersichtlich.
- Angebot: Etwa 40 unterschiedliche Kalender (Jahresplaner, Tischkalender, Küchenkalender, Wandkalender) in vielen Größen bis A2 und mehreren harmonischen Layouts. Kalendarien jedoch fast nur vom laufenden Jahr, wurden im Laufe des Septembers und Oktobers für das Folgejahr aktualisiert. Daher: so spät wie möglich im Jahr bestellen!
- Online Editor: Übersichtlich und sehr bedienerfreundlich. Allerdings wurden trotz hoher und hinreichender Auflösung nahezu alle Fotos mit einem Warnhinweis versehen. Es war auch kein Einfügen neuer Bilder bzw. andere Positionierung der fixierten Platzhalter möglich, was zum Teil misslungene Bildkompositionen hervorrief.
- Service: Absolute Spitze! Dank der schnellen und unbürokratischen Hilfe der super netten und kompetenten Mitarbeiterinnen vom Service Team konnte mein Fehler (voreilig auf „Bestellen“ geklickt, ohne den Gutscheincode einzugeben) rückgängig gemacht und der Gutschein noch im Nachhinein eingelöst werden. Das ist ein extra großes Plus wert!
- Lieferzeit: Auf den Punkt.
- Verpackung: Knickfeste und polsternde, sichere Verpackung.
- Qualität: Wertige Materialien, Verarbeitung und Farbbrillanz sehr gut, ansprechende Optik der Hintergrund-Aquarellmuster.
- Preis-Leistungsverhältnis: OK.
- Gesamturteil: Exzellenter und vorbildlicher Service, sehr gute Materialien und Verarbeitung des Kalenders. Mein Tipp: Fotos für großformatige Kalender in der größtmöglichen Auflösung einfügen, da ansonsten der Online-Editor streikt.
